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AURA-Award 2024 für CO₂-freien Zement

Für seinen CO₂-frei hergestellten Zement hat ecoment den AURA-Award 2024 erhalten – Sachsen-Anhalts Auszeichnung für nachhaltiges Unternehmertum.

  • Auszeichnung
  • Schkopau OT Lochau
AURA-Award 2024 für CO₂-freien Zement

Klimaschutz beginnt beim Bindemittel.

Zement zählt weltweit zu den wichtigsten Baustoffen. Seine herkömmliche Herstellung ist jedoch überaus energieintensiv und für rund 8 % der jährlichen CO₂-Emissionen verantwortlich. Genau hier setzt ecoment an – mit einem Zement, bei dessen Herstellung kein CO₂ entsteht.

Im Mittelpunkt steht ein patentiertes Verfahren: Industrielle Nebenprodukte wie Aschen und Filterstäube werden gemahlen und in einem speziellen Mischverfahren zu einem mineralischen Bindemittel verarbeitet. Der energieintensive Erhitzungsprozess entfällt, Produktionsrückstände werden wiederverwertet.

Vergeben wird der AURA-Award vom Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt. Er richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen im Land, deren besondere Leistung für Nachhaltigkeit sich anhand von Daten belegen lässt. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte den Preis am 21. August 2024 bei einem Besuch am Produktionsstandort in Schkopau OT Lochau.

„ecoment zeigt mit seiner klima- und ressourcenschonenden Innovation beispielhaft auf, wie nachhaltiges Unternehmertum aussehen kann“, erklärte Willingmann bei der Verleihung. Nachhaltig hergestellte Produkte würden in Zeiten des Klimawandels zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen – ecoment habe das erkannt und sich in seiner Branche zu einem Vorreiter entwickelt.

Für ecoment ist die Auszeichnung Bestätigung und Ansporn zugleich: Ziel ist, CO₂-frei hergestellte Bindemittel in der Bauwirtschaft zu etablieren und die Entwicklung nachhaltiger Baustoffe weiter voranzutreiben – gemeinsam mit Partnern und Kunden.

Was die Auszeichnung würdigt

  • Ein patentiertes Verfahren, mit dem Zement vollständig CO₂-frei hergestellt wird
  • Kreislaufwirtschaft: Industrielle Nebenprodukte werden zum Baustoff
  • Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion
  • Herstellung ohne Ausstoß von Stickstoffoxiden und Schwefeldioxid
  • Ein Produktionsstandort, aufgebaut ohne Fördermittel
  • Eine Vorreiterrolle in der Baustoffbranche